Freitag, 25. Januar 2013

[Rezension] S.J.Watson - Ich. Darf. Nicht. Schlafen.


SCHERZ
ISBN: 978 - 3 - 651 - 00008 - 7
397 Seiten - Taschenbuch

Inhalt

In dem Buch geht es um eine 47-jährige Frau, die unter einer speziellen Form der Amnesie leidet. Jeden Morgen wacht sie auf & kann sich an den Vortag nicht erinnern. Manchmal kehren Einzelteile ihrer Erinnerung zurück, doch sobald sie einschläft ist alles wieder weg. Heimlich geht sie zu einem Arzt, der ihr emphielt Tagebuch zu schreiben. Als sie damit anfängt ahnt sie noch nicht, was für eine Wahrheit sich hinter dem Unfall, der zur Amnesie führte, verbirgt.






Meine Meinung

Aufgrund von positiven Rezensionen, bin ich mit großen Erwartungen an dieses Buch rangegangen. Das Buch besteht aus drei Teilen. Einmal den Tag, wo sie morgens aufwacht und ihr Tagebuch ließt. Dann das Tagebuch an sich und dann geht es wieder über in den Moment, wo sie es gerade ließt. Ich finde, dass man sich so besser in die Hauptfigur reinversetzen kann.

"Vertraue Ben nicht" steht ganz vorne in Christines Tagebuch. Immer wieder, wenn dieser Satz im Buch auftaucht habe ich mich gefragt, was Ben verheimlicht. Sicher war, dass er Christine jeden Tag aufs Neue die wichtigsten Sachen verschweigt. Trotzdem wusste ich nie genau, was es war. Aus diesem Grund wurde mir das Buch auch meist nicht langweilig, da es natürlich erst am Ende rauskam.
 Trotzdem fande ich das Buch doch etwas in die Länge gezogen.  Der Klappentext hat mich doch schon sehr neugierig gemacht und das Buch an sich dann etwas enttäuscht. Obwohl ich nicht deshalb sagen möchte, dass es schlecht war.

Gefallen hat mir, dass man, wenn etwas passiert ist, immer mitgefiebert hat. Was wird jetzt aus Christine ? Wie verändert sich ihr Leben dadurch ? Man fühlt mit Christine. Spürt iher Angst. Ihre Wünsche. Ihre Freuden. Ihr Misstrauen. Man hat an diesen Stellen gerne weitergelesen.


[Rezension] Philip Pullmann - Der goldene Kompass.


Verlag: Carlsen
Seiten: 442 - Gebunden


Inhalt

Der erste Band spielt in Lyras Welt. Diese lebt mit ihrem Dæmon Pantalaimon im Jordan College in Oxford. Ihr einziger bekannter Verwandter ist ihr Onkel Lord Asriel, zu dem sie keine enge Beziehung hat. Trotzdem erfährt sie von ihm, dass die Welt kurz vor einem Krieg steht. Als sie zufällig sieht, wie der Rektor Gift in den Wein ihres Onkels schüttet, rettet sie ihm das Leben. Bald danach wird Lyra von der glamourösen Mrs. Coulter angeboten, bei ihr in London zu wohnen. Mrs. Coulter bietet ihr an, sie zu unterrichten und sie in den Norden mitzunehmen.
Mrs. Coulter jedoch ist die Leiterin einer geheimen Organisation, die für das Magisterium arbeitet und für das Verschwinden vieler Kinder verantwortlich ist, darunter Lyras Freund Roger. Als das Mädchen erfährt, dass ihr Onkel in der Arktis gefangen gehalten wird und auch die verschwundenen Kinder dorthin gebracht werden, begibt sie sich auf eine Reise in den hohen Norden, wo sie mit Hilfe neuer Freunde, u. a. einem Panzerbären namens Iorek Byrnison, sowohl Roger als auch ihren Onkel befreien kann. Auf ihrer Flucht vor den Häschern der Kirche und Mrs. Coulter erkennen sie, dass ihre Welt mit einer anderen Welt verbunden ist. Lord Asriel macht sich auf den Weg in diese Welt und opfert, um eine Verbindung der Welten herzustellen, Lyras Freund Roger, der daraufhin stirbt. Mit Lyras Entschluss, Asriel in die unbekannte Welt zu folgen, endet der erste Band.

Meine Meinung

Ich lese sehr viel Fantasy und auch dieses Buch hat mir wieder bewiesen, dass auch altgeschriebendes sehr spannend sein kann. 
Das Buch ist emphelenswert für Jugendliche, die älter als 13 sind. Zwar sind die Zusammenhänge relativ leicht nachzuvollziehen, wenn man einmal drin ist, doch ist das Buch auf eine auf eine physikalische Frage aufgebaut. Was ist Staub ? Für diese Frage sollte man schon etwas Vorwissen bereithalten. Es geht auch ohne, doch ist es leichter nachzuvollziehen, mit.

Gut umgesetzt finde ich die Idee mit den Daemonen. In Lyras Welt verkörpern diese ihre Seelen. Im Kindesalter können diese sich wandeln, doch im Alter nehmen sie eine feste Gestalt an. Dieses Tier stirbt, wenn der Mensch dazu stirbt und die Menschen sterben seelisch, wenn das Tier stirbt. Die Idee ist gut, da man in seiner Kindheit sich noch selber entdecken muss und man einen höchst gemischten Charakter hat. Wenn man älter wird erlangt man immer mehr einen festen Charakter und der Daemon (die Seele) verkörpert und veranschaulicht dies.

An diesem Beispiel erkennt man gut, dass dieses Buch zu denen gehört, die sehr gut durchdacht sind. Der Autor scheint ausführlich recherschiert und seine Infos zusammengeknüpft zu haben, um eine Welt zu schaffen, in der die Leser versinken. Jeder hat in diesem Buch eine Seele, aber meistens nicht in der Form, wie wir sie kennen und die Geschichte selbst bleibt bis zur letzten Seite spannend. Jedoch hat mich das Ende nicht ganz überzeugt. Ich wollte schon wissen, was in dem zweiten Band passiert. Wie es mit Lyra und ihren Beziehungen weitergeht. Trotzdem ließ mich das Ende nicht so neugierig werden, dass ich es kaum abwarten konnte, den Zweiten zu lesen.

In dem Buch kann man sehr gut die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren nachvollziehn. Durch das Buch merkt man extrem stark, dass es praktisch egal ist, was für einen Charakter du hast. Du kannst nicht mit allen befreundet sein und hast immer Feinde. Noch dazu kann man deutlich merken, dass dort wo Lyra lebt eine Art Diktatur herscht. Trotzdem haben mir diese Beziehungen nicht gefallen. Die Charaktere haben mich nicht überzeugt und auf ihre Seite "gezogen." Allen vorran die Hauptcharaktere und deren Seelen, die sich ja so benahmen wie ihre Menschen. Der einzige, den ich ins Herz geschlossen habe war der Panzerbär Iorek und der einzige, mit dem ich mich etwas identifizieren konnte war Lyras Freund Roger.

Fazit


Aufgrund einer neuen wundervollen Fantasywelt, dass jedoch für mich kein fesselndes Ende hatte und das mich auch auf Charakterebene nicht groß überzeugen konnte, gebe ich dem Buch


[Rezension] Kelley Armstrong - Schattenstunde


Verlag: PAN
ISBN: 978 - 3 - 426 - 28341 - 7
403 Seiten - Gebunden

Inhalt

Chloe schreit panisch auf: Sieht den niemand außer ihr den verbrannten Mann, der durch die Schulflure rennt und mit seinen verschmorten Fingern nach ihr greift ?
Für Chloes Lehrer, iher Mitschüler und ihre Familie steht schnell fest: Chloe ist durchgeknallt und braucht dringend Hilfe ! So wird sie kurzerhand nach Lyle House, ein Heim für verhaltensauffällige Jugendliche, gebacht. Dort hat Chloe immer häufiger "Visionen" von Toten. Die Ärzte erklären ihr, dass sie krank sei. Aber sie sagen ihr nicht die Wahrheit, und Chloe muss feststellen, dass sie tatsächlich Geister sehen, ja sogar mit ihnen Kontakt aufnehmen kann - und die Geister mit ihr.
Auch die anderen Jugendlichen in Lyle House sind keinesfalls so verrückt, wie man ihnen einreden will - auch sie scheinen übersinnliche Fähigkeiten zu haben. Mit den Brüdern Simon und Derek gibt sich Chloe auf die Suche nach dem Geheimnis von Lyle House - und bald befinden sie sich in höchster Gefahr...


Meine Meinung:

'Schattenstunde' ist ein Buch, wo man merkt, dass sich viele Gedanken drum gemacht wurden. Die Idee kommt einem bekannt vor: Jemand sieht Geister und kann mit ihnen Kontakt aufnehmen. Doch das ist nicht alles und so werden viele Parawelten gemischt und etwas interessantes und schönes draus gezaubert.

Was mir sehr an dem Buch gefallen hat, war, dass man sehr gut die Stellungsnahmen nachvollziehn konnte. Man konnte merken, wie immer mehr Infos kombiniert wurden und es wurde nur nach und nach aufgeklärt und nicht alles auf einmal. Jedoch wurden immer wieder neue Fragen aufgeworfen, wenn eine geklärt wurde, was das Buch schön spannend gehalten hat. Es hat mir gut gefallen, dass Chloe nicht wie so oft sofort mit den Geistern redet und keine Angst zeigt, sondern zu Beginn sogar selber versucht sich einzureden keine zu sehen und vor ihnen flüchtet.

Das Buch fängt spannend an und hört spannend auf. Genauso aufgebaut sind die Kapitel. Am Ende jedes Kapitels wird eine neue spannende Frage aufgeworfen und man hofft im nächsten Kapitel eine Antwort zu finden. Hat man das Buch einmal angefangen kommt man davon so schnell nicht mehr los. 
Durch einen flüssigen und angenehmen Schreibstil werden auch die Charaktere sehr gut beschrieben und man kann sich sehr schnell in diese hineinversetzen. 
Zum Ende des Buches hin steigert sich dann immer wieder die Spannung. Sachen geschehen, die man sich nicht hätte denken können und ein Stopp mitten in der Handlung lädt dazu ein den zweiten Teil zu lesen.


[Rezension] Jessica Verday - The Haunted, Wahre Liebe ist unsterblich


! ACHTUNG: Zweiter Teil !

Verlag: Arena
Seiten: 422
ISBN: 978 - 3 - 401 - 06671 - 4


Inhalt: 

Abbey hat sich damit abgefunden, dass ihre große Liebe Caspian für alle Zeit unerreichbar sein wird. Sie beschließt, ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Doch dann kehrt Caspian zurück und mit ihm die Erinnerungen an die Vergangenheit. Auf der Suche nach der Wahrheit steht sie kurz davor, das Rätsel um Kristens Tod zu lösen. Doch es gibt Mächte, die sie daran hindern wollen. Abbey muss eine Entscheidung treffen, bei der ihre Liebe und ihr Leben auf dem Spiel stehen.



Meine Meinung

 So wie schon der erste Band hat mich auch dieser von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. So in den Bann ziehen mich nicht viele Bücher. Ich wollte gar nicht mehr aufhören.

Es fällt einem in diesem Buch nicht schwer sich in die Hauptfigur hineinzuversetzen.  Man kann sich auch sehr gut in ihren Alltag hineinversetzen. Vor allem auch in ihre Vorliebe für das Herstellen von Parfumen.
Annähern kann man sich nun auch endlich Abbeys großer Liebe Caspian. Nachdem man im ersten Band sehr wenig über ihn erfährt findet man diesmal viele neue Sachen heraus. Auch sein Charakter sticht sehr positiv heraus.
Allgemein kann man sagen, dass das erste Buch die Fragen aufwirft, die im zweiten Teil größtenteils beantwortet wird. Auch wirft der erste Band eine Spannung auf, da man wissen will, wie die Charaktere nun wirklich sind und gerne mehr über ihre Vergangenheit erfahren würde.

Im zweiten Teil spielt die Liebe zwischen Abbey und Caspian eine große Rolle. Während man im ersten Band eher drauf gewartet hat und mitgefiebert hat, wann die Liebesszenen kommen, so sind sie im zweiten Teil zu genüge da und man ist gefesselt von den wunderbar beschriebenen Momenten.

Doch auch die etwas düsteren Momente haben nicht gefehlt. Abbeys Schmerz um den Tod ihrer Freundin ist zwar etwas in den Hintergrund gerückt, doch nicht verloren gegangen. Sie ist kurz davor den Fall aufzuklären und das auf einem düsteren Weg, auf dem sie sich auch ein paar nicht so tollen Wahrheit stellen muss.

Fazit


Abschließend kann ich sagen, dass ich mich schon sehr auf den letzen Band der Triologie freue. Mit einem guten Schreibstil und einer spannenden Story wurden schon die ersten beiden Teile zu sehr guten Büchern.


[Rezension] Andreas Eschbach - Hide out


Arena
ISBN: 978 - 3 - 401 - 06587 - 8
450 Seiten - Gebunden

Inhalt:

 Die größte Bedrohung der Menschheit. Der riskanteste Hack, der je gewagt wurde. Und ein Kampf, wie er ungleicher nicht sein könnte.
Hunderttausende Menschen, die im Gleichtakt denken, handeln, fühlen: Das ist die Kohärenz, die größte Bedrohung der Menschheit. Lediglich der 17 - jährige Christopher, einst der berühmteste Hacker der Welt, wagt es, den Kampf mit dieser gigantischen Macht aufzunehmen. Als die Gruppe um den Visionär Jeremiah Jones auffliegt, bei der Christopher Zuflucht gesucht hat, können er und Jones' Tochter Serenity in letzter Sekunde fliehen. Doch dann stellt Christopher zu seinem Entsetzen fest, dass er es mit einem ganz besonderen Gegner zu tun hat - einem Feind in seinem eigenen Kopf...


Meine Meinung

Schon viele gute Bücher wurden von diesem Autor veröffentlicht und so ist es mit diesem nicht anders. Nach dem ersten Teil hat man sich schon gut mit dem außergewöhnlichen und stillen Christopher angefreundet und Eschbach lässt auch immer wieder verschiedene Gefühle für die anderen Charaktere aufkeimen.

Nachdem im ersten Teil erst viel drum herum geredet wurde und die Spannung erst auf den letzten Seiten aufkam, fängt sie hier schon mittig des Buches an, endet somit aber auch relativ früh. Wie gwohnt fahren Christopher und seine Gefährten die ganze Zeit durch die Gegend. Die ganze Zeit auf der Flucht, wobei sie allerdings auch einmal getrennt werden und Christopher ein weiteres großes Risiko auf sich nehmen muss.

Fazit


Im allgemeinen ist das Buch sehr gut geschrieben und Eschbach fasziniert wieder mit seinen Gedankengängen und dem Wissen, was in dem Buch steckt. Da allerdings die Spannung zum Ende des Buches hin meiner Meinung nach wieder abklingt, kann man schon abwarten, bis der dritte Teil rauskommt, weil kein offenes und spannendes Ende bereit steht.


[Rezension] Brent Crawford - Ich glaub, ich lieb euch alle


cbj
ISBN: 978 - 3 - 570 - 40022 - 7
352 Seiten - Gebunden

Inhalt:

Ein Sprung vom Fünf - Meter - Brett, plötzlicher Bartwuchs, durchfeierte Partys und gefährliche Fluchtaktionen sind ein Klacks gegen die neuen Probleme von Carter: Mädchen ! Ob Amber Lee oder Abby, der vierzehnjährige Carter ist einfach hin und weg und völlig überfordert. Was sehen die auch alle plötzlich so supersexy aus ? Dank einer höchst professionellen Flirt - Unterweisung durch seine coole Schwester Lynn und einigen lehrreichen trial - and - error Durchgängen mit seinen Kumpels, schafft Carter, Abbys Herz zu erobern. Und wird gleichzeitig von Amber zum Schulball eingeladen... Oh oh ! Das kann nicht gut gehen !



Meine Meinung: 

Normal lese ich nicht viele solcher Bücher. Aber da meine Mum mir es mal mitgebracht hat dachte ich: Tun wir ihr den Gefallen.

Ich muss sagen... richtig mitgerissen hat es mich nicht. Wie aus der Beschreibung schon zu entnehmen geht es um einen Teeni Alltag. Ich denke, ich konnte mich nicht so gut reinversetzen, da es eher auf das Teenager Leben der Amis ansprach. Auch fand ich es immer wieder recht komisch, was der junge Carter (Hauptfigur) alles mit 14 macht. Auch, was er an manchen Stellen denkt fand manchmal etwas zu dick aufgetragen.

Gut fand ich an dem Buch, dass man gemerkt hat, wie Carter sich verändert. So schwer es mir am Anfang auch viel das Buch zu lesen, desto einfacher wurde es zum Schluss. Da er erst den großen Durchbruch und dann den großen "Fall" erlebt verändert er sich stark. Zum Schluss macht er etwas, was vielleicht nicht so gewöhnlich für Jungs ist und wofür er sich schämt, doch er merkt, dass er sich verändert hat. Das es ihm egal ist, was die Anderen davon halten und das ihm das Spaß macht. Und dieser Veränderung wurde gut rüber gebracht.


Fazit

Insgesamt hat mich das Buch dennoch nicht gefesselt. Auch wenn mal Stellen dabei waren, wo ich wirklich mal lachen musste, so wurden sie schnell durch Szenen ersetzt, wo ich dachte: "Das ist jetzt doch etwas daneben."