Mittwoch, 11. März 2015

[Rezension] Erin Hunter - Das Schicksal des WolkenClans

Verlag: Beltz & Gelberg
Seiten: 503 - Gebunden
Reihe: 3. Specialadventure (spielt zwischen Staffel 1 & 2)
Kauf: Kindle - Gebunden - Taschenbuch - Hörbuch Download - Audio CD

Inhalt 

Sechs Monde sind vergangen, seit Blattstern Anführerin des wiedervereinigten WolkenClans wurde. Die Kätzin würde alles tun, damit ihr Clan für immer bestehen kann. Doch der jungen Anführerin stehen schwere Prüfungen bevor: Im Clan gibt es unterschiedliche Auffassungen über das Zusammenleben und das Gesetz der Krieger. Geheime Bündnisse werden geschlossen, Unruhe breitet sich aus. Wie soll ein derart zerrissener Clan überleben? Und wem kann Blattstern noch trauen ?




Mein Meinung

Allgemein

Am Anfang fiel es mir schwer mich in das Buch einzufinden, denn es ist ein komplett neuer Clan um den es sich handelt. Kaum eine Katze ist einem vertraut und erneut muss man jede von Ihnen neu kennenlernen.
Auch ist die Ordnung verloren gegangen, welche sich wie ein roter Faden durch jeden Clan zieht. Jedoch weißt dies gut auf, dass nicht alles von Beginn an funktionieren kann. Auch wenn Feuerstern in "Feursterns Mission" dem WolkenClan das Gesetz der Krieger unterbreitet hat, scheinen sich in diesem Clan ganz neue Regeln und Gesetze zu bilden. Mir kam es weniger wie ein richtiger Clan vor. Obwohl es viele Mitglieder gibt, sucht die Anführerin neue im Zweibeinerort und ernennt diese als "Tageslichtkrieger." Doch es gibt kaum Feinde, gegen die sich der Clan behaupten muss und so könnte sie den Clan auch einfach wachsen lassen. Zudem kommen immer mehr Angelegenheiten dazu, die den Clan nicht betreffen und trotzdem mischt sich dieser immer ein. Es geht also im Prinzip kaum noch um das Clan-Leben und mir kam es eher wie ein Haufen zusammenhaltender Katzen vor.
Auch die Prophezeiung, welche sich durch das ganze Buch zieht und somit als sehr wichtig erscheint, hat mir nicht gefallen, da sie nur in geringer Weise mit dem Buch an sich zu tun hat.

Charaktere

Die Anführerin Blattstern wirkt sehr natürlich. Sie ist noch nicht lange Anführerin und so plagen sie immer wieder Zweifel, doch sie versucht immer das richtige zu tun. Auch sie hat immer wieder Probleme, denen sie sich stellen muss und Katzen, welche an ihr zweifeln.
Stock ist eine Katze aus einem Zweibeinerort, jedoch kein Hauskätzchen. Ihn bewegen sehr starke Gefühle, wodurch er sehr unkontrolliert wirkt. Wenn ihn etwas aufregt, regelt er das im Kampf und er ist nur auf eins aus: Rache.
Die anderen Katzen sind in zwei gespalten: Die Tageslichtkrieger und die vollwertigen Krieger. Die einen fühlen sich permanent ausgeschlossen und die anderen wollen genau dies erreichen und machen keinen Hehl aus ihrer Abneigung.

Schreibstil & Sichtweise

Das Buch ist gewohnt flüssig zu lesen. Es ist großteils aus der Sicht von Blattstern geschrieben und Kapitelweise aus der Sicht von Stock. Die zweite Sicht hat mir jedoch besser gefallen, da diese ausführlicher beschrieben sind und somit fesselnder.

Cover & Titel

Das Cover ist in schönen kräftigen Farben gestalten. Jedoch sagt mir die Miniszene in der unteren Coverhälfte wenig. Es könnte die Reise zum Zweibeinreort darstellen.
Den Titel finde ich nur teilweise passend, denn ein Schicksal ist meist negativ und der Clan baut sich in diesem Buch weiter auf und entwickelt neue Größe. Das eigentliche Schicksal liegt weit in der Vergangenheit.

Zitat

"Wir lernen voneinander, aber wir wollen nicht entscheiden, ob eine Art zu leben besser ist als eine andere." - Seite 118

Fazit

Die meiste Zeit fiel es mir schwer mich in das Buch hineinzufinden. Dieser Clan steht nur durch den Wiederaufbau in Bezug zu den Hauptbüchern, doch wie einer von Ihnen ist dieser bei Weitem nicht. Was mir gar nicht gefallen hat, war, dass der Clan versucht hat sich selber aufzubauen mit allen möglichen Mitteln, sich jedoch permanent in die Angelegenheiten anderer einmischt. Die Gesetze sind anders und keine Katze scheint wirklich für den Clan zu leben.


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