Donnerstag, 11. Juni 2015

[Rezension] Erin Hunter - Warrior Cats, Verbannt

Verlag: Beltz & Gelberg
Seiten: 352 Seiten - gebunden
Reihe: Warrior Cats, Staffel 3, Buch 3
Kauf: Kindle - Gebunden - Hörbuch Download - Audio CD

Inhalt

Häherpfote hütet Wissen um die geheimnisvolle Prophezeiung wie einen Schatz. Er ist überzeigt, dass der Schlüssel zur Macht der Sterne in der Vergangenheit, bei den Vorfahren der Waldkatzen liegt, die ihm in seinen Träumen erscheinen. Aber die Pfade der Ahnen sind Verschlungen und reichen bis in die Gegenwart. Als Häherpfote zusammen mit Löwenpfote, Distelpfote und anderen Kriegern des DonnerClans zu einer Reise zum Stamm des eilenden Wassers aufbricht, stehen ihm überraschende Entdeckungen bevor - und das bisher größte Abenteuer seines Lebens.



Meine Meinung


Allgemein

Für mich war dieser Band eher ein Lückenfüller. Die drei Hauptkatzen ziehen in ein fremdes Gebiet um den Katzen zu helfen, welche schon damals ihren Eltern und Clan-Katzen geholfen haben.
Und genau darum geht es in diesem Buch: Um die Hilfe für die Katzen.
Das Buch baut sich auf Ideen zur besagten Rettung auf, doch spielt keiner der drei Hauptkatzen eine besondere Rolle dabei, noch kommen die drei an neue Informationen.
Durch den Anfang und das Ende des Buches erfährt man, dass die Gebirge - wo sie hinreisen - wichtig sein könnten, für den gesamten Verlauf der Staffel, doch bislang blieb mein Geistesblitz aus. Habe ich nun eine wichtige Information verpasst ? Oder gibt es doch keine in dem Buch ?
Bislang weiß nur eine von den drei Katzen von ihrer Bestimmung. Jedoch ändert sich dies gegen Ende des Buches und das ist eigentlich der einzige Fortschritt, den dieses Buch im Bezug auf den Staffeltitel aufweist.
Auch die Geschichte an sich hat mir weniger gefallen. Die Katzen aus dem Stamm des eilenden Wassers haben mich großteils genervt und die Geschichte kommt nur sehr schleppend vorwärts. Wie gewohnt, wird wieder gekämpft, doch das nur sehr kurz.

Charaktere

Insgesamt geht es wieder um die Katzen, die damals zum Wassernest der Sonne gereist sind. Erneut begeben sie sich auf die Reise um ihren alten Freunden zu helfen.
Brombeerkralle, Krähenfeder, Eichhornschweif und Bernsteinpelz sind immer noch wie damals. Die Zeit hat sie alle reifer und überlegter gemacht und mich hat es gefreut, mal wieder mehr von ihnen lesen zu können.
Zudem tritt auch Windpfote die Reise an. Allerdings ging er mir mehr auf die Nerven, als irgendjemand anderes... Aber so ist soll sein Charakter sein und damit: Perfekt getroffen!
 Natürlich geht es auch um die drei Hauptkatzen: Distelpfote, Häherpfote und Löwenpfote.
Auch sie werden durch eine so große Reise reifer. Ihnen wird Verantwortung übertragen und im Laufe des Buches merkt man, wie sie immer mehr in diese "Erwachsenenrolle" hinein schlüpfen. Machen sie am Anfang noch hier und da Mätzchen, so legt sich dies immer mehr.

Schreibstil & Sichtweise

Der Schreibstil hat sich nicht verändert. Gewohnt fesselnd und mitreißend. Durch ihn gehen die einzelnen Charaktereigenschaften der Hauptkatzen sehr gut hervor und ich würde behaupten, dass man auch ohne Namen wüsste, um wen es sich in dem Kapitel gerade handelt.
Geschrieben wurde das Buch in der dritten Person, aus den Sichten von Häherpfote, Distelpfote und Löwenpfote.

Cover & Titel

Das Cover stellt vermutlich Distelpfote da. Sie durchlebt die meiste Entwicklung und ist die Denkerin unter den drei Hauptkatzen. Während des Aufenthaltes beim Stamm des eilenden Wassers kommen ihr viele produktive Gedanken. Somit passt sie als Coverkatze. Vor allem in Folge von den Coverkatzen von Band 1 & 2: Häherpfote und Löwenpfote
Auch ganz wichtig sind die verbannten Katzen, um die es in dem Buch geht. Diese bringen die Geschichte erst ins Rollen und haben es somit verdient "versteckt" in den Titel geschafft.

Zitat

"Ein Krieger zu sein bedeutet, dass man alles zusammen schaffen muss. Du kannst deine Aufgaben nicht in eine Reihenfolge bringen." - Seite 92

Fazit

Das Buch ist gewohnt flüssig zu lesen und enthält einige fesselnde Stellen. Jedoch treibt es die Staffelgeschichte kaum an. Zudem gab es mehrere Charaktere, welche mich genervt haben und somit ging manchmal der Spaß am lesen verloren.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen