Freitag, 30. September 2016

[Rezension] C. S. Lewis - Die Chroniken von Narnia, Der Ritt nach Narnia

Verlag: Ueberreuter
Reihe: Narnia, Band 3 von 7
Seiten: 192
Kauf: Kindle - Gebunden

Inhalt

Ein wilder Galopp in die Freiheit
Narnia. Heimat der sprechenden Tiere. wo sich eine düstere Verschwörung zusammenbraut und eine große Aufgabe wartet.
Auf ihrer verzweifelten Flucht vor Sklaverei und Entbehrung treffen sich ein einsamer Junge und ein vorwitziges Pferd. Sie suchen ein besseres Leben, doch sie finden sich bald mitten in einem schrecklichen Kampf wieder. Ein Kampf, der über ihr Schicksal und das Schicksal ganz Narnias entscheiden wird.






Meine Meinung

Dieses Buch hat mich komplett aus der Narnia-Bahn geworfen. Für mich hat es absolut gar nicht in die Reihe gepasst. Wo soll ich da anfangen... ?
In diesem dritten Teil geht es um einen Jungen, der als Sklave verkauft werden soll und mit einem sprechenden Pferd, welches aus Narnia kommt flieht.
 Zuerst dachte ich, dass wir in der menschlichen Welt sind. Alles wirkt so, wie in unserer menschlichen Welt. Ein wenig orientalisch, mit Sänften, Wüsten, großen Palästen... und einer Grenze zu Narnia. Ganz richtig. Ob Narnia nun an die menschliche Welt anknüpft, oder ob das alles nun aus der ursprünglich von Aslan erschaffenden Welt heraus entstanden ist, ich kann es nicht sagen. Für mich wirkt es einfach, als würde es an unsere menschliche Welt angrenzen und das gefällt mir gar nicht. Narnia war ursprünglich ein Land, welches nur auf speziellen und besonderen Wegen erreicht werden konnte. Ein Land, fast nur aus Tieren bestehend, ein Land des Friedens. Doch nun gibt es auch in Narnia einen Haufen an Menschen, die regieren und über das Land herrschen, mit königlichen Ehen in andere reiche Häuser, Kriegen, Jagden, allem drum und dran. Alles was Narnia ausgezeichnet hat, war für mich hinüber.
Zudem hat man von Narnia kaum etwas mitbekommen, da die meiste Zeit in dieser menschlichen Welt gehandelt wurde. Eben der Ritt nach Narnia. Fast das ganze Buch hat dieser eingenommen.
Als dann endlich in vollem Tempo das Ziel erreicht wurde - welches nicht einmal Narnia war, denn hier geht es um das benachbarte Archenland. Das was ? Genau, bislang habe ich davon auch noch nichts gehört - war ich noch immer enttäuscht. Es kam zu einem Krieg, welcher durch einen See beobachtet wurde. Endlich mal was positives! Ein See, durch den man beobachten kann. Das klingt nach dem geheimnisumwobenen Narnia. Allerdings war alles viel zu schnell vorbei.
Auch das Ende war nach einem Drittel des Buches so vorhersehbar gewesen, dass mein Herz erneut schwer wurde vor Enttäuschung.

Cover

Das Cover hat die übliche Grundform. Ein bunter Hintergrund, diesmal ein sandiges Rot im Bezug auf den Ritt durch die Wüste, oben den Löwenkopf Aslans und in der Mitte ein Amulett oder Spiegel, in der eine Szene abgebildet ist. Diese Szene zeigt die Wüste, sowie einen Friedhof, der eine wichtige Rolle spielt. Und über diesen Steinen die wehende Mähne des narnianischen Pferdes. Richtig schön!

Zitat

"Vollendete Konzentration auf die Arbeit ist die Wurzel des Reichtums, aber jene, die müßige Fragen stellen, steuern das Schiff der Torheit auf den Felsen der Armut zu." 
- Position 56

Fazit

Für ein Kind mag das sicherlich ein spannendes Abenteuer gewesen sein und ich kann es nur allen Eltern empfehlen. Aber für mich persönlich hat das ganze mit Narnia nicht mehr viel zu tun gehabt.


Kommentare:

  1. Schöne Vorstellung.
    Das Buch kannte ich jetzt noch nicht.
    Obwohl es dir nicht gefallen hatte, könnte es meinem Kind und mir gefallen. Mal sehen, vielleicht finde ich es ja mal in einem Buchhandel, da könnte ich ja mal reinblättern.

    Alles liebe

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    1. Huhu! :)

      Das ist aber der dritte Band der Narnia Reihe. Ich bin momentan beim vierten Band und fand alle toll. Nur dieser passt für mich irgendwie nicht rein.

      Liebe Grüße,
      Lydia

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