Mittwoch, 19. Oktober 2016

[Zitate] Stephen King - Friedhof der Kuscheltiere


"Der Tod ist ein Rätsel, und das Begräbnis ist ein Geheimnis" 
- Vorwort

"Vielleicht ist 'dass der Tod manchmal besser ist' die letzte Lehre, 
die wir aus der Trauer ziehen müssen." 
- Seite 15

"Die Lehre legt nahe, dass wir Menschen in unserem Leben Frieden nur finden können, wenn wir den Willen des Universum hinnehmen." 
- Seite 15/16


"Es war lustig - lustig und beängstigend, wie Frauen nach einiger Zeit imstande waren, die Gedanken ihrer Männer zu lesen."
- Seite 34

"Ein Mann, der lügt, was Bier betrifft, macht sich Feinde." 
- Seite 36

"Wenn ein geliebtes Tier überfahren wird, kann ein Kind das nie vergessen."
- Seite 39


"Heute ziehen die Leute viel öfter um als früher... damals suchte man sich einen Ort und blieb dort."
-Seite 42

"Die Uhr läuft ab - mehr kann ich dazu nicht sagen. Es gibt keine Garantien, Süße."
- Seite 72

"Er hielt sie in den Armen und wiegte sie, zu Recht oder zu Unrecht überzeugt davon, dass Elli weinte, weil der Tod nicht zu beeinflussen war und über Argumente ebenso erhaben wie über die Tränen eines kleinen Mädchens; dass sie weinte, weil er so grausam unberechenbar war; und dass sie die wunderbare, eiskalte Fähigkeit der Menschen beweinte, Symbole in Schlussfolgerungen umzuwandeln, die entweder schön und gut waren oder finsteres Entsetzen hervorriefen."
- Seite 73 


"Als Arzt wusste er eine Menge Dinge. Die Tatsache, dass der Tod ebenso natürlich war wie die Geburt, war vielleicht das Wichtigste; aber das man sich nicht an einer Wunde zu schaffen machte, die endlich zu heilen begonnen hat, war bei Weitem nicht das Unwichtigste."
- Seite 96

"Der Acker im Herzen eines Mannes ist steiniger [...] Ein Mann bestellt ihn ... und lässt darauf wachsen, was er kann." 
- Seite 106

"Nur Kinder sagen die ganze Wahrheit. Das ist das Besondere an Kindern."
- Seite 152


"Ob es Leute gibt, die wirklich denken, Kinder zu verstehen?"
- Seite 154

"Sie weiß, dass Alte früher oder später den Löffel abgeben, wie auch, dass man eine Heuschrecke loslassen muss, wenn sie spuckt - dass die beste Freundin stirbt, wenn sie beim Seilspringen beim zehnten Mal stolpert - [...]"
- Seite 154

"Hat ihre Mutter Ihnen nicht beigebracht, dass man sich kein Dankeschön entgehen lassen soll?"
- Seite 166


"Man sucht sich die Zeiten nicht aus, in denen man sich wohlfühlt, ebenso wenig wie für das Gegenteil."
- Seite 185

"Sie sind ein guter Kerl, Louis, aber Sie stellen zu viele Fragen. Manchen muss man Dinge tun, die einem einfach richtig vorkommen. Im Herzen richtig, meine ich. Und wenn man diese Dinge tut und hinterher ein ungutes Gefühl hat, voller Fragen und dergleichen, dann kommt es zu einer Verdauungsstörung - aber im Kopf, nicht in den Eingeweiden, und man denkt, man hätte einen Fehler gemacht."
- Seite 206

"Louis Creed war kein Psychiater, aber er wusste, dass es im Terrain eines jedes Lebens rostige, halb vergrabene Dinge gibt, und dass irgendetwas die Menschen dazu treibt, zu diesen Dingen zurückzukehren und und an ihnen zu zerren, einerlei, ob sie sich daran verletzen oder nicht."
- Seite 306


"Einen Augenblick lang registrierte Louis mit Unbehagen, wie erwachsen sie aussah. Es war einer jener Eindrücke, die - so flüchtig sie auch sein mögen - einen Mann zum Nachdenken zwingt."
- Seite 315

"Ob du es glaubst oder nicht, Schätzchen - wenn Leute sehr alt werden, kommt ihnen der Tod nicht immer so schlimm oder beängstigend vor wie dir." 
- Seite 319

" 'Er sagte uns nur das Schlechte', fuhr Jud nach einer kleinen Pause fort. 'Nur das Schlechte. Davon gibt es im Leben jedes Menschen weiß Gott genug, meinen Sie nicht auch?" 
- Seite 402


"Aber in diesen Männern steckte auch Gutes. Das meine ich, auch wenn es den Leuten hinterher schwerfällt, sich daran zu erinnern. 
- Seite 403

"Nur ein Traum, ich weiß. Ganz normal. Aber komm mit ins Bett und halte die Träume von mir fern, wenn du kannst."
- Seite 443

"Von so vielen war nur er übrig geblieben, und die Alten werde einfältig. Manchmal verkleidet sich die Einfalt als Freundlichkeit, manchmal verkleidet sie sich als Stolz - als das Verlangen, alte Geheimnisse zu erzählen, Dinge weiterzugeben, den Inhalt eines alten Glases in ein neues zu schütten."
- Seite 525


"Was man sich einhandelte, das gehörte einem, und was einem gehörte, kam früher oder später zu einem zurück."
- Seite 581

"Es war Kummer, nicht Blödheit, Louis. Das ist ein Unterschied - klein, aber entscheidend."
- Seite 582

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