Dienstag, 31. Januar 2017

[Rezension] Bittersüße Weihnachten - Anthologie

Verlag: Carlsen Im.Press
Reihe: Anthologie
Seiten: 326
Kauf: Kindle

Inhalt 

Alle Jahre wieder kehrt das Christkind auch bei den Wesen der Anderswelten ein. Während die Elfen Morgan und Alahrian auf einen Engel treffen, der vom Himmel fällt, macht sich die Hexe Belle im verbotenen Wald auf die Suche nach dem perfekten Weihnachtsbaum. Die Werwölfin Lillian versucht ihren sommerlichen Heißhunger nach Zimtsternen zu stillen und die Schüler in AurA Eupa haben eine Unterrichtsstunde vor sich, die sie so schnell nicht vergessen werden. Ganz im Gegensatz zu Schneeleopard Liam, der die Festtage am liebsten überspringen würde, und Hexe May, die passend zu Weihnachten im Chaos versinkt. Doch zumindest die Jahreszeitensöhne genießen gemeinsam mit ihren Tiergeistern das besinnliche (Nicht-)Weihnachtsfest…


Meine Meinung

Geschichte

Da hier eine Anthologie vorliegt, ist es immer schwer über die Geschichte zu schreiben. Jede hat ihren eigenen Flair. Doch bei einigen hatte ich oftmals ein weniger weihnachtliches Gefühl. Am liebsten gefiel mir die Schnitzeljagd von Tanja Voosen, die Autorin ist wunderbar.
Da ich viele Impress-Bücher lese, kannte ich fast alle Reihen teilweise oder sogar komplett. Die meisten waren meines Erachtens nach recht spoilerfrei, doch gegen Ende des Buches kamen einige kleine Geschichten, die ich noch nicht kannte und mich ab und zu gefragt habe, ob mich der ein oder andere Fakt nicht spoilern würde.
Im Vergleich mit den Büchern halten sich alle Schreibstile und das Niveau der Geschichten auf einer Länge oder übertreffen sich sogar. Ich finde es immer schwer eine Kurzgeschichte zu schreiben, die überzeugen soll. Man hat einfach nicht den Platz. Dafür ist es aber sehr gut gelungen.

Charaktere

Auch bei den Charakteren ist es wieder unterschiedlich. Kennt man die Reihen, so weichen die Meinungen nicht von der damaligen ab. Mochte man die Charaktere, tut man es jetzt noch und anders herum.
Einige neue Charakteren konnten mich auch überzeugen und in ihre Welt einladen. So zum Beispiel habe ich nun doch zu der Märchenherz-Reihe von Ann-Kahtrin Wolf gegriffen. Wenn man so überzeugt wird...

Schreibstil & Sichtweisen

Viele verschiedene Varianten bekommt man zu lesen. Von witzig bis düster, ruhig bis aufgedreht, überzeugend und weniger der geliebte Stil.
Bei den Sichtweisen gewinnt das Buch mit neun Geschichten knapp aus der Ich-Erzählperspektive, während aus der dritten Person in sieben Büchern geschrieben wird. Die Schreibstile sind fast durchgehend abwechselnd geschrieben, so hat man immer Abwechslung.

Cover & Titel

Winterlich überzeugt das Cover von seiner Schönheit. Man sieht die Schneeflocken hinunter tanzen auf den schneebedeckten Wald... In der Mitte ein Junge und ein Mädchen, die sich in Zuneigung aneinander lehnen. Es ist sehr schön gestaltet und passt auf so gut wie alle Geschichten.
Genau wie der Titel auch. Fantastisch-romantisch. Besser kann man die Welten nicht beschreiben.

Zitat

"Vielleicht brauchte es keinen verbotenen Feiertag für eine Geste der Menschlichkeit. Vielleicht war sie an jedem verdammten Tag möglich." 

- Position 3030

Fazit

Die Anthologie ist definitiv lesenswert. Es gibt Geschichten die überzeugen mehr, andere weniger, doch im großen Ganzen haben sie alle das gewisse Etwas, das einen fernab in den Schnee befördert, in der es Liebe statt Stress gibt.




Montag, 30. Januar 2017

[Rezension] Nina MacKay - Rotkäppchen und der Hipster-Wolf

Verlag: Drachenmond
Reihe: Märchen, Band 1 von 3
Seiten: 380
Kauf: Kindle - Taschenbuch

Inhalt 

Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine Verhöre-und-Töte -Liste der Verdächtigen erstellt wird:
1.Wölfe töten
2.Hexen töten
3.böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4.böse Feen töten

Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever ...

Meine Meinung

Geschichte

Grob betrachtet ist die Geschichte definitiv ein Muss! Es ist interessant sich vorzustellen, wie die Welt der Märchen eine eigene ist und vergleichbar mit unseren Kontinenten. Jede hat ihre eigene Vegetation und durch die Märchenstories sind sie alle einem Land passend zugeordnet. Alle Märchen in eine Geschichte zu packen bedarf schon vielen Gedanken und Können.
Doch mit der Umsetzung haperte es gewaltig. Sowohl die Charaktere, als auch ihre Handlungen, waren absolut unglaubwürdig. Der Nase nach stirbt jemand aus Zufall und ich wartet eigentlich nur darauf, dass irgendwie ein Fluch umgeht. Denn bitte: Alles Zufälle?! Zudem kommt noch, dass man doch nicht einfach die bekanntesten Märchenfiguren töten kann. Stirbt das Märchen dann ? Genau das hat mir auch das Ende vermiest. Es war so spannend und flüssig lesbar, bis wieder ein unnötiger Tod hinein geworfen wurde.
Die ganze Geschichte über ging es darum, die Prinzen zu finden und darauf läuft das Buch natürlich auch hinaus. Doch währenddessen bilden sich noch zig andere Handlungsstränge und tausende von Fragen werfen sich auf, die aber alle nicht mehr beantwortet werden. Wenn die Autorin gerade mal eine Lösung pro Buch bietet und dafür zehn mehr Fragen aufwirft, könnte die Reihe ewig gehen.
Sehr positiv fand ich allerdings die Auflösung der Rätsels. Nach einiger Zeit kommt man bereits drauf, wer hinter den Entführungen steckt, doch die Auflösung der Situation fesselte mich bis zur letzten Seite.

Charaktere

Ein Thema, was ich am liebsten überspringen würde: Grässlich!
Man hat das Gefühl, dass der Wortschatz eines jeden Bewohners nur noch aus Flüchen und Beleidigungen bestehen. Es wird immer begründet, dass die Prinzessinen und Prinzen faul geworden sind und dumm, weil sie nichts zu tun haben, doch zu den Märchen definitiv kein Vergleich mehr. So macht es auch einfach keinen Spaß zu lesen, denn auch die Witze bestehen großteils aus Beleidigungen. Die Bösen bleiben in gewisser Weise Böse und die Guten werden allesamt asozial und nervig. Tolle Grundlage. Man kann sie definitiv individuell nennen, doch vielleicht wurde der Vogel glatt abgeschossen.

Schreibstil & Sichtweise

Hier gibt es wieder Pluspunkte zu verteilen, denn einen so abwechslungsreichen Schreibstil liest man selten. Mehrmals pro Seite liest man Anspielungen, Neologismen und Umdichtungen, die mich mehrmals zum lachen verführen konnten. Hut ab!
Allerdings sticht die negative Seite hier extrem ins Auge. So fallen natürlich auch oft Beleidigungen und Wörter wie zum Beispiel "Deppenzepter" sind nicht mehr aus dem Buch rauszudenken, obwohl sie nach zweimaligem Erwähnen den Witz verloren haben.
Die Geschichte ist abwechselnd aus den Sichten von Rotkäppchen und der Prinzessinen-Gang geschrieben. Dabei hat man bei der Gang eine allesumfassende Erzählperspektive und bei Rotkäppchen die Ich-Sichtweise.

Cover & Titel

Das Cover ist sehr düster gestaltet, was an dem Bösen liegen kann, was überall rumläuft. In der Mitte sieht man einen Spiegel, der wohl auf Schneewittchens Spieglein hindeuten soll und philosophisch gesehen vielleicht auf das Gegenteil im Menschen. Den Spiegel. Im Spiegelbild sieht man Rotkäppchen mit einem Selfiestick sitzen, der häufig Gebrauch im Buch findet. Alles wirkt sehr trist auf mich, einzig und allein der Titel bringt etwas Farbe.
Mit dem Titel konnte man nicht viel falsch machen. Rotkäppchen trifft auf den Hipster-Wolf und erlebt ein Abenteuer mit ihm.

Zitat

" >Sind wir nicht alle ein bisschen verrückt hier?<, ruft mir die Grinsekatze mit Lady-GagaGedächtnisfrisur hinterher. "Jaja", murmele ich. "Aber irgendwer sprengt immer den Highscore.< "
- Position 4603

Fazit

Eine wirklich tolle Geschichte mit super Gedankengängen und einem wahnsinnigen Schreibstil, den man selten so liest. Ich würde es jedem empfehlen, der mir über den Weg läuft. Doch leider machen die Figuren und ihre fäkale Aussprache alles kaputt. Der Spaß schwindet und man ist nach einer Weile nur noch genervt.





Samstag, 28. Januar 2017

[Rezension] Jasmin Whiscy - Warum Pechvögel fliegen können

Verlag: TWENTYSIX
Reihe: Schutzengel, Band 1 von 3
Seiten: 292
Kauf: Kindle - Taschenbuch

Inhalt

Manu ist 15, verliebt in ihren besten Kumpel Tobi und der größte Pechvogel auf Erden. Darum schickt der Karma-Engel Camael den Aushilfs-Schutzengel Janiel auf die Erde. Jetzt könnte es aufwärts für den Pechvogel gehen!
Wären da nicht Erzfeindin Nadine, hitzeunempfindliche Kühlbeutel und Möchtegern-Versicherungsvertreter ...






Meine Meinung

Geschichte

Die Geschichte des Buches geht rasend von statten. Durch die kurzweilige Erzählsprache springt man von einer Szene zur nächsten. Während diesen wirkt es weder gehetzt, noch nervend, doch bemerkbar wird es. Die Abschnitte enden oft abrupt und gehen dann in einer ganz anderen Szene weiter, was die Sprünge sehr intensiv wirken lässt.
Während der Story handelt man einmal eine Teenager-Jugend ab mit allen Problemen, Zweifeln und Krisen. Weshalb für mich ein Großteil des Buches gar nicht wirklich mit den Schutzengeln zu tun hatte. Es sind so Details, die eher nebensächlich einfließen sollten, während sie hier in den Vordergrund gedrückt werden. Erste große Liebe, Herzschmerz, Party...
Erst am Ende nahm das Buch richtig Fahrt auf und der Arbeitsplatz Himmel wird wieder zu Tage befördert. Insgesamt kratzt man sehr an der Oberfläche der eigentlichen Geschichte und mit Beendigung des Buches wird man erst neugierig auf mehr.
Leider bekommt man auch nur geringfügig Janiels Arbeit als Schutzengel mit. Am Anfang wird noch oft gesagt, was Janiel alles tut, doch später verschwindet er mehr oder weniger von der Bildfläche und ist einfach nur da.
Die Romanze, sowie die Komödie, sind nicht bei mir angekommen. Innige Liebesszenen oder Gefühle waren einfach nicht wirklich vorhanden. Stattdessen betont die Protagonistin immer nur die negativen Dinge, die ihr Herzschmerz verursachen. Eher eine Tragödie? Der Humor war definitiv da und an vielen Stellen hätte ich lachen können, wenn es meinen Geschmack getroffen hätte. Mehr als ein Schmunzeln war es dann leider nicht. 

Charaktere

Unter der Protagonistin kann mann sich eine klischeehafte 15-Jährige vorstellen, wie sie eben im Buche steht. Das heißt nicht die Sorte beliebt und unerreichbar, sondern die Sorte Außenseiterin, die gedemütigt wird. Diese Demütigung hängt natürlich mit dem Pechvogel-Dasein zusammen, doch auch sonst begleitet man sie einmal durch alle Teenager-Phasen. Erste große Liebe, erster Herzschmerz, ein Übel, was man sich selbst nicht verzeiht und erst lernen muss, drüber zu stehen, und, und, und.
Demnach sollte man sich bei dem Buch auf nichts wahrlich Neues einstellen. Einzig der Engel Janiel war für mich etwas Besonderes, jemand, der sich abhob vom Buch. Er ist der Sonnenschein und einzigartig.

Schreibstil & Sichtweise

Die wichtigste Information, die man vorweg wohl haben kann: Man wird sich an den Schreibstil gewöhnen! Denn dieser ist das Erste, was mir beim Lesen aufgefallen ist und mir den Einstieg erschwert hat. Die Sätze sind sehr kurz, doch dafür stehen in Klammern regelmäßig Anmerkungen, die eigentlich in den Satz gepasst hätten. Zunächst stört es den Lesefluss, da man die Klammern einfach einzeln liest, doch irgendwann blendet man sie geistig aus.
Zum größten Teil liest man das Buch in der Ich-Perspektive von Manu. Vereinzelt gibt es dann kurze Szenen aus Sicht anderer Charaktere, wie beispielsweise Janiel.

Cover & Titel

Das Cover ist mit pink und schwarz ziemlich kontrastreich gestaltet. So wie auch die Protagonistin. Sie sieht oft schwarz und ist ein untypisches Mädchen, doch steht total auf die Farbe pink. Doch schwarz steht auch für das Pechvogel-Dasein, was Manu definitiv hat. Laut Aberglaube ist ein Pechvogel oft verbunden mit einem Rabe, weshalb dieser passend vorne dargestellt ist.
Der Titel ist recht doppeldeutig. Einerseits im tiefgründigen Sinne, dass auch vom Pech verfolge Menschen Glück haben können und andererseits storytechnisch, weshalb ich nicht spoilern möchte. Der Titel ist gelungen!

Zitat

"Manchmal muss man etwas verlieren, um etwas anderes zu gewinnen. In meinem Fall, meinen Verstand." 
- Position 310

Fazit

Eine tolle Grundidee, die leider erst gegen Ende an Fahrt aufnimmt, dann aber Lust auf mehr macht. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig und man stolpert auch gegen Ende noch über die ein oder andere Formulierung. Viel Luft nach oben, aber dennoch wert zu lesen!


Donnerstag, 26. Januar 2017

[Getestet] Arvelle getestet mit 20 Euro


Verzeiht mir die Hüstelei und schlechten Schnitte. War mein erstes Video :) 

Huhu ihr Lieben!:)
Heute mal ein Beitrag, der etwas anderen Art.
Über Lovelybooks wurde mir die Möglichkeit geboten eine Testerin der Seite Arvelle zu werden und heute möchte ich euch die Ergebnisse vorstellen.
Meine Vorerfahrung mit Arvelle beschränken sich auf eine Trilogie und da ich die Seite vor auch nicht allzu kurzer Zeit entdeckt habe, war ich neugierig, wie die Qualität denn allgemein so ist.

Was ist Arvelle?

Hierbei handelt es sich um einen Online-Shop für Mängelexemplare und Bücher, die es teilweise im normalen Laden gar nicht mehr zu kaufen gibt. Die Bücher sind bis zu 90% heruntergesetzt, im Durchschnitt zwischen 50% und 60%. 


Vor dem Kauf

Lange habe ich überlegt, welche Bücher es werden sollen. Arvelle hat eine riesen Auswahl und zum Glück sind diese alle nach Genre und Preis geordnet. So konnte ich meine Genres mit ein wenig Zeit sogar komplett durchschauen, ohne das Bücher verloren gehen.
Mir vielen sehr viele Bücher ins Auge und mein Browser war überladen mit Tabs, doch gut dreiviertel aller musste ich wieder schließen, denn Arvelle bietet sehr viele Reihen an, die aber allesamt nicht gekennzeichnet sind. Somit musste ich zunächst bei Amazon oder anderen Seiten schauen, welche Bände ich mir da genau anschaue und oft waren es Folgebände, ohne das der erste ebenfalls verkauft wurde.
Wer sich ein bisschen Zeit nimmt, der erhält jeden Tag neue und wiederkehrende Angebote. So kann man nach den Büchern schauen, die man wirklich möchte. Doch die Bücher sind auch in wenigen Tagen wieder aus dem Vorrat verschwunden, weshalb man im Warenkorb nicht bunkern kann.

Nach der Bestellung
Meine Bestellung ist ein wenig unglücklich über Weihnachten gefallen. Trotz dessen war ich sehr überrascht. Die meisten meiner Bücher waren vorrätig und nur auf eins musste gewartet werden (2-3 Werktage laut der Seite). Doch trotz der Wartezeit für das Buch und Weihnachten, erreichte mich das Buch innerhalb von acht Tagen. Am 21. habe ich es bestellt und am 28. erreichte mich die Nachricht, dass das Päckchen an DHL übergeben wurde. Ein Tag später war es bereits da. Man konnte die ganze Zeit nachverfolgen, wie weit das Päckchen schon ist. Für neugierige Nasen natürlich perfekt.

Der Postbote war da!
Nun war das Päckchen also da und ich super gespannt. Doppelt und dreifach mit Klebeband überzogen, war es definitiv gut gesichert, hat einen aber in den Wahnsinn getrieben. Eine Schere zu benutzen ist ja zu viel verlangt. Warum einfach, wenn es auch schwer geht? :P
Beim Auspacken lag ein Gutschein einer Bestellseite für Essen bei, die mir bislang auch nichts sagte. Wer diese jedoch in der Nähe hat, dem bringt der Gutschein bestimmt weit. (30 Euro).
Außerdem gab es ein ein Lesezeichen von Arvelle mit ein wenig Werbung und dem Logo.
Bei den Büchern musste ich diesmal mehr meckern, als bei der vorher bestellten Trilogie. Gut die Hälfte hatte Einkerbungen auf dem Rücken oder in den Seiten, die ziemlich tief gingen. Großteils viel mir das bei den Taschenbüchern auf. Das Hardcover war in einem Top-Zustand! Wenn man das Buch liest oder im Regal stehen hat, fällt das natürlich alles nicht mehr auf, weshalb ich wiederum zufrieden war.

Pro                                                                                        Kontra

- Angebote wechseln jeden Tag                                           -  Oftmals Band 2 oder höher, ohne Band 1
- Angeboten kehren regelmäßig zurück                               - Keine Hinweise für Reihen
- Oft Schnäppchen unter ein Euro                                       - Vorrat ist angegeben (Lockung?)
- Der Großteil der Bücher hat mindestens 90% Rabatt       - Angebote sind sehr schnell weg
- Hardcover in einem Top- Zustand                                    - Softcover eher mit Spuren vorzufinden
- Auch englische Bücher vorhanden

Meine Bücher und ihr Zustand


Sarah Lark - Die Tränen der Maori Göttin 4, 99

Rachel Joyce - Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry 4,99

David Tallerman - Im Schatten der Giganten 2,99

Fiona Wood - Six impossible things 2,99

Thilo Corzilius - Dorn 4,99

Peter Freund - Sinkkalion, Das Schwert des Schicksals 1,99


Für einen Gutschein von 20 Euro habe ich also sechs Bücher ergatten können. Im Durchschnitt würde ich aber mit drei Büchern a 20 Euro rechnen.



                                  Und so sehen sie aus 


 



Nur ein Buch hat mich hier wirklich "geschockt", da man selbst beim Lesen die Rillen sieht. Und das war vom dritten Bild. Bei allen anderen war die Qualität recht gut. Man muss eben damit rechnen, dass überall die Mängelexemplarstempel drauf sind. Die anderen Makel sind eher leicht und im Regal nicht erkennbar. 

Mein Fazit

Die Auswahl bei Arvelle ist riesig und das Paket, trotz Wartezeit auf Bücher, sehr zügig da. Jedoch sind Bücher auch sehr schnell aus dem Vorrat verschwunden. Möchte man also über mehrere Tage sich das immer neue Sortiment anschauen, kann man Pech haben, dass ein anderes Buch schon weg ist.
Ebenfalls ein Glücksgriff ist die Qualität der Bücher. Bei den Hardcovern habe ich bislang nur Erfahrung mit Exemplaren im 1a-Zustand. Doch bei den Softcovern schwenkt das sehr stark. Dann vielleicht lieber zu den etwas "teureren" Mängelexemplaren greifen, da diese auch deutlich mehr Qualität haben. Andererseits ist kaum ein Makel beim Lesen oder im Regal wirklich auffällig.
Was mir wichtig wäre, wären wohl noch Informationen, ob das Buch zu einer Reihe angehört,  bevor ich einen Fehlkauf mache. Aber da gehört wohl noch ein wenig Eigeninitiative dazu und wer sich schon seines Buches sicher ist, hat keine Probleme.



Montag, 16. Januar 2017

[Rezension] David Hair - Die Brücke der Gezeiten, Am Ende des Friedens

Verlag: penhaligon
Reihe: Die Brücke der Gezeiten, Band 2 von 6
Seiten: 544
Kauf: Kindle - Broschiert

Inhalt 

Die Mondflut wirft ihre Schatten voraus, als drei Menschen verzweifelt mit ihrem Schicksal ringen: Ein gescheiterter Magier auf der Suche nach der Wahrheit, eine junge Frau, die sich zwischen ihrem mächtigen Ehemann und ihrem Liebhaber stellt, und eine einstige Attentäterin, die ihr Leben riskiert, als sie sich gegen ihren Auftraggeber wendet. Ohne es zu wissen, lenken diese drei Menschen die Geschicke ihrer Welt. Und als sich die Mondflutbrücke schließlich aus den Fluten erhebt, wird ihr Leben nie mehr sein wie zuvor …




Meine Meinung

Allgemein

Nachdem der erste Band nur die englische erste Hälfte war, lies die Geschichte noch viel Raum nach offen. Durch diesen Band erhoffte ich, dass diese Gefühl sich ändert und es hat voll und ganz überzeugt.
Endlich stiegen mir die Charaktere zu Herzen und ich stöhnte innerlich auf, wenn die Perspektive mal 30 Seiten lang über jemanden handelte, dem ich nicht allzu viel abgewinnen konnte. Doch trotzdem flogen meine Augen nur so über die Seiten und ich konnte das Buch die ganze Nacht nicht aus der Hand legen.
Zwar ist die Brücke noch immer nicht erschienen, doch wurde es Seite um Seite spannender. Zwischenzeitlich war ich an Vergleichen mit George Martin dran, da auch David Hair nicht vor schweren Schicksalen oder gar Toden zurückschreckt. Gerade solchen Büchern kann ich am meisten abgewinnen, denn sie überrennen einen komplett unerwartet. Mein Bedürfnis mich auszutauschen und meinen Frust mit jemandem zu teilen war immens groß, nachdem ich das Buch innerhalb kürzester Zeit beendete.
Ab einem gewissen Punkt erwartete ich hinter jeden neuen Situation eine Intrige und obwohl durch verschiedene Perspektiven vieles verraten wurde, so doch nie genug, als das man nicht wieder überrascht wurde. Man wiegte sich in sicheren Informationen, die sich blitzschnell änderten.
Obwohl die Spannung ab der Hälfte schon rasant stieg, wurde diese am Buchfinale übertrumpft. Endlich kam man einen Schritt vorwärts, die Geschichte bewegt sich, mehrere Intrigen kommen so richtig ins Rollen. Die Vorgeschichte war vorüber. So fühlte sich die Geschichte eine ganze Zeit lang an. Der Autor holt weit aus, doch das muss er auch.

Charaktere

Am Meisten abgewinnen konnte ich tatsächlich Huriya. Sie wurde zur Heirat mit einem Greis gezwungen und während der Geschichte, entwickelt sich ihre Beziehung nach und nach. Die Gefühle kamen auch bei mir als Leser an und ich fühlte ihre Verzweiflung, da alles um sie herum zusammenbrach, während sie ihre Realität fand.
Natürlich wuchs mir auch der junge Alaron ans Herz, der zusammen mit seinen Freunden ein großes Rätseln zu lösen hatten und gleichzeitig Werkzeug war. Seine menschlichen Gefühle, die Neugierde, die Liebe und trotzdem immer logisch und mit Kopf dabei.
Elena konnte mir am wenigstens abringen. Ihre Sichtweise ist durch und durch strategisch, was auf Dauer anstrengend werden kann. Doch ist sie diejenige, die in menschliche Gefühlen eine Wandlung vollzog und so wurde es Seite um Seite leichter.
Allgemein bringt der Autor drei grundverschiedene Sichtweisen dar. Allesamt realistische und bewegende Schicksale.

Schreibstil & Sichtweise

Im ersten Band war noch vieles für mich schwer verständlich. Eine Menge neue Namen überrumpeln eine, Wörter, die unserer Sprache sehr ähnlich klingen und nicht wie eine eigenständige Sprache wirkten, doch mittlerweile bin ich daran gewohnt. Durch leicht verständliche Rückblicke konnte ich mich besser in die Welt einfinden.
Die Sicht des Buches ist aus der eines personellen Erzählers. Man hat die Sichtweisen von Elena, Alaron und Huriya, doch hat auch Einblicke in andere Gedanken.

Cover & Titel

Das Cover ist wie das erste gehalten. Man sieht die Brücke der Gezeiten in der Mitte aufragen. Farblich ist es in ein rot gehüllt, was das "Ende des Friedens" darstellen könnte. Im Vordergrund sieht man einen Kämpfer mit Schwert, doch sind eigentlich alles Magier im Buch. Eventuell könnte die Person also für den herannahenden Krieg stehen.
Der Titel "Am Ende des Friedens" bezeichnet den endenden Frieden aller Protagonisten, sowie die Erhebung der Brücke aus den Fluten.

Zitat

"Alles war mit einem Risiko behaftet, und je größer der winkende Gewinn war, desto größer auch das Risiko." 
- Seite 467

Fazit

Der zweite Band konnte mich auf allen Ebenen überzeugen. Die Protagonisten wuchsen mir ans Herz, die Situationen sind nicht vorhersehbar, man wird irre geführt und hat Hoffnungen. Die Spannung ist immens und ich kam kaum davon los. Die Welt ist strukturiert und logisch durchdacht. Ein Schlaffresser!


Freitag, 6. Januar 2017

[Neuerscheinungen] Impress Titel im Februar + Vorschau März/April


Huhu ihr Lieben!:)

Die Vorschau für die Impress Titel im Frühling sind da und ich bin verliebt! Ich glaube, ich möchte diesmal wirklich 90% der Titel lesen, die erscheinen werden.
Darunter geht die Gestaltenwandler-Saga weiter, Stefanie Hasse bringt eine neue Reihe heraus, das Finale der "Dark Elements" nähert sich und vieles mehr.
Ich möchte euch die Februar-Titel im Detail vorstellen und euch schon einmal die Cover von Monat März und April zeigen, damit ihr hibbelig werdet und mich verflucht.... Viel Spaß♥

Dienstag, 3. Januar 2017

[Blogtour] Gewinnerbekanntgabe - Princess Reality



Huhu ihr Lieben!:)

Die Blogtour zu Princess Reality ist nun vorbei und ausgelost. 
Ich bedanke mich für die vielen Leute, die meinen und alle anderen Beiträge gelesen und kommentiert haben. 

Einen herzlichen Glückwunsch geht an die Gewinner! 



1. Preis: Signiertes Taschenbuch mit diversen Goodies (Plakat und Lesezeichen)
Gewinner: Sarah Runge
2. Preis: eBook mit diversen Goodies (Notizbuch und Lesezeichen)
Gewinner: Lila Bücherwelten
3. Preis: Exklusiver Whatsapp-Chat mit der Autorin plus Prinzessinnen-Paket
Gewinner: Cassie Blatt

An alle anderen: Seid nicht traurig, es kommt bestimmt bald die nächste Blogtour! 

Bitte meldet euch per E-Mail mit dem Betreff „Princess Reality“ an tintenhexe92@gmail.com.