Donnerstag, 27. Juli 2017

[Rezension] C.J. Daugherty und Carina Rozenfeld - Secret Fire, Die Entfesselten

Verlag: Oetinger
Reihe: Secret Fire, Band 2 von 2
Seiten: 448
Kauf Verlag: eBook - Gebunden
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Inhalt 

Wenn ein Fluch dein Schicksal ist, vertrau‘ auf die Liebe! Taylor und Sacha haben im St. Wilfred College Zuflucht gefunden. Hier sucht man fieberhaft nach einer Möglichkeit, die furchterregenden Todbringer zu vernichten. Nur noch wenige Tage bleiben bis zu Sachas 18. Geburtstag, dem Tag, an dem er sterben wird, falls die zwei es nicht schaffen, den uralten Fluch zu bezwingen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, der von Sacha und Taylor verlangt, sich dem zu stellen, was sie am meisten fürchten, um nicht zu verlieren, was sie am meisten lieben.




Meine Meinung

Allgemein

Das sich meine Meinung oft mit anderen spaltet, erkennt man mal wieder an dieser Dilogie. Während viele von Band 1 begeistert waren, fand ich es zu klischeehaft. Während viele von Band 2 enttäuscht waren, war ich begeistert.
Trotz meiner nicht so positiv ausfallenden Kritik zum ersten Teil, gab ich dem Finale der Reihe eine Chance und erneut merke ich: So etwas lohnt sich!
Spannend beginnt das Buch bereits und genau diese zieht sich durch das komplette Buch bis zum Ende. Die Situationen waren abwechslungsreich und großteils nachvollziehbar. Und obwohl ich teilweise noch immer Parallelen zu anderen, bekannten Bücher entdeckt habe, so machten mir diese nichts mehr aus, da die Geschichte so viel mehr bot.
Fasziniert hat mich, wie die Autorin es immer wieder schaffte, dass ich mich um den Charakter Sacha sorgte. Obwohl ich als Leser sein Schicksal kannte und wusste, was ihm zustoßen kann und was nicht, so saß ich dennoch immer fiebernd vor dem Buch.
Die Sahne auf dem Tortenbuch war definitiv die Sprache. Wenn ich Bücher lese, vergesse ich oft, dass diese nicht in Deutschland spielen, doch hier wurde man durch immer wiederkehrende und bekannte französische Ausdrücke in der Welt Frankreichs gehalten.
Nur ein Aspekt ging mir etwas verloren: Die Einzigartigkeit von Taylor. Es wird immer wieder betont, dass nur sie alles verändern kann und das ihre Kräfte außergewöhnlich sind. Das waren sie auch, doch stach diese Bedeutung nicht hervor und blieb oberflächlich.

Charaktere

Die Autorin schafft einzigartige Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind. Im Vorgänger hatte ich noch keine große Beziehung. Sacha war mir zu sehr der BadBoy, dem alles egal ist und Taylor nichts besonderes. Doch beide mausern sich zu einer Persönlichkeit, die ich nicht vergessen möchte.
Am meisten gefiel mir jedoch Louisa, der man den typischen "harte Schale, weicher Kern"-Aussage anhängen kann. Ihre persönliche Wandlung war nicht zu aufgesetzt, realistisch und nahm mich ein.

Schreibstil & Sichtweise

In diesem Band herrscht permanente Spannung. Von Anfang bis Ende zieht sich diese permanent durchs Buch, sodass ich sogar um Charakter Sacha bangte, dessen Schicksal man als Leser ja schon kennt.
Durch immer wiederkehrende französische Bezeichnungen und Hinweise auf Taylors Akzent, bleibt das Gefühl eines anderen Landes aufrecht und erinnert einen immer wieder daran, wo die Handlung spielt.
Geschrieben ist das Buch in der dritten Person, aus Taylors Sachas und Louisas Sicht.

Cover & Titel

Das Cover gleicht dem ersten stark. Erneut ist der Kopf in der Mitte, vermutlich von Taylor, umrahmt von Symbolen und dem Tier oben links in der Ecke. Die Farbe ist nun ein schönes grün, nicht wie im Internet vermutbar blau. Das Cover ist nicht individuell auf das Buch zugeschnitten. Im groben, ganzen passt es aber zum Buch.
Auch der Titel passt, da jeder in diesem Buch Kräfte hat, die er entfesselt. Magisch oder einfach mental.

Zitat

"Was hat das Leben für einen Sinn, wenn du den Tag kennst, an dem du sterben wirst?" 
- Seite 222

Fazit

Durch den zweiten Band wurde die Dilogie lesenswert für mich. Die Handlung bleibt konstant spannend und die Charaktere wuchsen mir ans Herz.


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