Dienstag, 26. September 2017

[Blogtour] Einmal Clown sein ~ Sarah Ricchizzi - Einmal im Jahr für immer ~



Einmal Clown sein. Eine Therapie, nicht nur für andere, sondern auch für einen selbst, wie ich fest stellen durfte.

Für Sarahs Buch war ich einen Tag bei ihr, um auszutesten, wie es sich so als Clown lebt. Mich einmal in Amelie's Rolle und der des Clowns versetzen und den Charakteren im Buch noch näher kommen.
Also schminkten wir uns. Alleine das war schon eine witzige Prozedur, denn wir machten aus dem im Buch so witzigen und lustigem Clown, eine eher gruselige Stephen King Version.


Aber gut, jeder Anfang ist schwer! Schnell die Emo-Augen schminken und das Blut um den Mund herum schmieren, Perücke - ehm Echthaar! - und Shirt sitzen und ein Clown wurde geboren. 


Doch ich wollte ja wissen, wie sich Protagonistin Amelie fühlt. Statt den Clown also zu mögen, habe ich ganz schnell entschlossen, genervt von ihm zu sein und lieber das Weite zu suchen. Ist wohl die beste Entscheidung bei der Nervensäge! Aber eigentlich.... eigentlich hat er mir ja auch viel neue Kraft mit seinem Blödsinn gegeben.


Wenn er mich mal wieder im Bad erwischt hat, ohne anzuklopfen. Oder ich einer der ewigen Diskussionen mit ihm führen musste, ob wir einen seiner verrückten Pläne nun machen oder nicht. Tja, letzten Endes färbte das wohl ein wenig ab. 


Manchmal, ja manchmal da musste auch ich als Amelie dann verrückte Ideen umsetzen. Aber anstatt das der Clown genervt von mir war, lacht er mich aus... nein mit mir! 

Amelie gefiel mir sehr gut als Charakter. Ich hatte in ihrer Rolle sehr viel Spaß und konnte viele Emotionen durchleben. Auch mir ging es zunächst so, dass ich aus meiner Komfortzone heraus musste, dann jedoch anfing, an den kleinen und verrückten Dingen Spaß zu haben. Jedoch ging meine Trauer nie in Vergessenheit. Der Clown half mir, sie erträglicher zu machen.  

Doch ebenfalls wollte ich wissen, wie es ist, einmal ein Clown zu sein. Und so schminkte auch ich mich. Lies die Emo-Augen gleich weg und ging mit nun mehr Erfahrung vom ersten Mal an mein Clownsgesicht. Sorry, Sarah. Nächstes mal bin ich das Versuchskaninchen! 

Und so passierte es, dass wir beide als Clowns die Stadt unsicher machten! 
Kurzerhand gingen wir Richtung Thalia, wohin auch sonst? Zunächst war das Gefühl sehr komisch. Doch ich merkte schnell, dass man mit Selbstbewusstsein gar nicht gesegnet sein muss. 
Ein Clown zu sein, das bringt dir Selbstbewusstsein. Niemand erkennt dich und es ist schön, rumalbern zu können und dabei noch lächelnden Erwachsenen - na gut, die Lächeln für gewöhnlich nicht -, Kindern über den Weg zu laufen. 



Einmal Clown zu sein. Das zaubert nicht nur dem Kind oder dem Erwachsenen vor dir ein Lächeln auf die Lippen. Das bringt auch einen selbst zum Lächeln. Es ist eine Maske, die man aufsetzt, doch es fühlt sich nicht wie eine an. Man wächst in kürzester Zeit in seine Rolle. Sie stärkt das Selbstbewusstsein. Man traut sich mehr. Und mit der Zeit lernt man wohl auch so zu sprechen und handeln, als wäre die Rolle einem angeboren.
Einmal im Jahr ein Clown sein. Das kann ich nur jedem empfehlen. 




~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Die Tour ist noch lange nicht vorbei!
Wenn ihr neugierig seid, was noch kommt oder schon gewesen ist, schaut doch mal bei den anderen vorbei, die Party ist noch lange nicht vorbei! ... Und jetzt ab ins Bett mit euch. 



~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hier lang geht es übrigens zu meiner Rezension:

 Einmal im Jahr für immer 















Kommentare:

  1. Mega cool! Das sieht nach ganz viel Spaß aus :)
    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, die Idee mit dem Clown ist großartig.

    Liebe Grüße,
    Nicci Trallafitti

    Trallafittibooks.com

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, es war auf jeden Fall super witzig! Vor allem, als wir dann eher gruselig, als lustig aussahen :D
      Mich hat das Buch tief berührt, konnte am Ende auch eine Träne nicht zurückhalten, die Charaktere wachsen sehr ans Herz :)

      Liebe Grüße :)

      Löschen